UniMento

Universität Augsburg

Personal / Nachwuchs

Studien- / Berufswahl, Mentoring / Coaching, Vernetzung

Zielgruppe

Studierende, Graduierte / Promovierende, Postdocs

Fächergruppe

Ohne explizite Fachzuordnung

Ziele der Maßnahme

Übergeordnetes Ziel des Projekts „UniMento“ ist, die geschlechtsspezifische Segregation des Arbeitsmarktes zu verringern und Frauen wie auch Männer dabei zu unterstützen, sich auf ihren Berufseinstieg vorzubereiten sowie ihre persönliche und berufliche Entwicklung zielgerichtet voranzutreiben. Durch die Thematisierung und Reflexion geschlechterstereotyper Zuschreibungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachhaltig für Geschlechtergerechtigkeit in Hochschule und Arbeitswelt sensibilisiert.

Beschreibung der Maßnahme

Mit dem Projekt „UniMento“ startete im Juni 2008 zum ersten Mal ein fakultätsübergreifendes Mentoring-Programm an der Universität Augsburg. Es handelt sich dabei um ein Teilprojekt des Gender-Mainstreaming-Programms der Universität Augsburg. Wie auch die anderen Teilprojekte des Gender-Mainstreaming-Programms verbinden sich in diesem Projekt spezifische Maßnahmen der Förderung mit praxisbezogener Forschung sowie wissenschaftlicher Begleitforschung.

Das Mentoring-Konzept umfasst Mentoring-Module für Studierende und für Wissenschaftlerinnen, in denen zwei unterschiedliche Mentoring-Formen (One-to-One-Mentoring und Peer-Mentoring) zum Einsatz kommen. Ergänzend findet ein zielgruppenspezifisches Rahmenprogramm mit Workshops, Trainings, Fachvorträgen, Unternehmensbesichtigungen und informellen Vernetzungstreffen statt.

1. Mentoring für Studierende

Das Aufbrechen der Zuordnung von Geschlecht zu beruflicher Identität soll dadurch gelingen, dass sowohl Studentinnen als auch Studenten, die in ihrem jeweiligen Studienfach hinsichtlich ihres Geschlechts unterrepräsentiert sind, eine individuelle Unterstützung bei der Vorbereitung auf das Berufsleben erhalten. Auf Basis der aktuellen Hochschulstatistik wurden als Zielgruppen Studenten aus den Sprach- und Gesellschaftswissenschaften sowie Studentinnen aus den mathematisch-naturwissenschaftlichen, technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen identifiziert.

Zwanzig Studentinnen und Studenten im Hauptstudium können ein Jahr lang im Austausch mit einer erfahrenen, fachlich passenden Mentorin bzw. einem Mentor individuell über ihren Berufs- und Lebensweg reflektieren und den anstehenden Berufseinstieg planen. Als Mentorinnen und Mentoren werden Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen im Raum Augsburg gewonnen. Diese Tandem-Beziehung wird zusätzlich durch ein Rahmenprogramm begleitet. Dabei werden die Teilnehmenden auf ihre Rolle als Mentee vorbereitet, nehmen an Gender-Kommunikations- und Bewerbungstrainings teil und können Kontakte für ihre berufliche Zukunft knüpfen. Diese Unterstützung soll einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass die Studierenden in geschlechteruntypischen Berufen Fuß fassen und ihre berufliche Laufbahn jenseits stereotyper Erwartungen planen.

2. Mentoring-Programme für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Zielgruppen sind zum einen Studentinnen, die eine wissenschaftliche Karriere anstreben und sich konkrete Tipps bei der Planung einer wissenschaftlichen Karriere wünschen. Zudem richtet sich das Angebot an Doktorandinnen, die Unterstützung, Karriereberatung und kollegialen Austausch in der Promotionsphase suchen und am Aufbau eines unterstützenden Netzwerks interessiert sind. Darüber hinaus zielt das Programm auch auf die Förderung bereits promovierter Mitarbeiterinnen (Postdocs und Habilitandinnen) der Universität, die sich durch kollegialen Austausch und Coaching weiterentwickeln und die nächsten Schritte ihrer wissenschaftlichen Laufbahn erreichen wollen. Es werden dabei fachhomogene Peer-Gruppen von bis zu vier Mentees gebildet, die sich auf dem gleichen Qualifikationsniveau befinden. Durch gegenseitigen Austausch und kollegialer Beratung erfahren die Mentees fachliche und persönliche Unterstützung und erhalten Rückhalt durch die Gruppe. In diesem gemeinsamen Entwicklungsprozess wird die Gruppe jeweils von einer erfahrenen Mentorin oder einem Mentor der Universität Augsburg betreut. Neben den Gruppengesprächen, die etwa in einem Abstand von vier bis sechs Wochen stattfinden sollten, sind auch Einzelgespräche mit der Mentorin oder dem Mentor möglich.

„UniMento“ wird aus universitären Mitteln und Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem ESF Bayern finanziert. An der professionellen Konzeption und Durchführung des Rahmenprogramms sind das Münchener Beratungsunternehmen „CrossConsult“ sowie weitere Trainerinnen und Trainer beteiligt.

Link zur Maßnahme

http:/​/​www.uni-augsburg.de/​de/​projekte/​gendermainstreaming/​UniMento/​

Ergebnisse und Wirkungsweise der Maßnahme

Für diese Maßnahme wurde zwischen 2008-2010 eine Evaluation durchgeführt. Folgende Aspekte wurden evaluiert: Bewertung des Programmkonzepts durch die teilnehmenden Mentees und MentorInnen,

Veranstaltungen des Rahmenprogramms, Zufriedenheit mit dem Mentoring-Prozess, Effekte der Programmteilnahme, Überprüfung, ob Programmziele erreicht wurden. Der Bericht ist downloadbar unter: http://www.uni-augsburg.de/de/projekte/gendermainstreaming/UniMento/download/dokumentation_evaluation_unimento.pdf

Kooperationen und Netzwerke

Beratungsunternehmen „CrossConsult“

Federführende Einrichtung

Universität Augsburg

Universität

http:/​/​www.uni-augsburg.de/​

Bayern

Zuständiger Bereich

UniMento

unimento@zbe.uni-augsburg.de

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